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Archiv der Kategorie 'Termine'

it’s britney bitch!


it's britney bitch!
it's britney bitch!
it's britney bitch!
it's britney bitch!

coole flyer, also wird’s auch ’ne coole party..

terry poison in berlin

terry poison

wer hat lust auf eine tolle show mit guter musik? alles weitere ist hier.

silvester in tel aviv

wer zu silvester die ganze böllerei nicht so toll findet, ist in israel zum jahreswechsel ganz gut aufgehoben. hier gibt es nur je nach größe des ortes ein paar organisierte feuerwerke. bisher habe ich einmal in eilat und einmal in tel aviv gefeiert. besonders lusitg finde ich jetzt, dass mein jahr so aufhört, wie es angefangen hat: im barzilay bei schönen 80ern:

1984

ehrlich gesagt, neujahr 2009 war etwas enttäuschend, weil es mitten in der woche war und so gut wie alle am nächsten tag arbeiten oder lernen mussten, weshalb ich – wenn ich mich recht erinnere – um 4 uhr gegangen bin. tel aviv war da bereits totenstill, von wegen stadt, die niemals schläft….. aber das war mir lieber als das jahr davor, wo meine israelische connection über die lausigen feuerwerke in jordanien und ägypten herzogen, um aber dann um 0:30 nicht schlecht zu stauenen, als in akkaba das lichtspiel erst richtig anfing; nahostkonflikt also auch im feiern.

nun gut, diesmal fällt das spektakel auf den donnerstag zum freitag, was nur zu begrüßen ist, da so die party sicherlich länger läuft und dann am freitag fordgesetzt wird.

morgen im watergate

ellen allien

שנה טובה ומתוקה

und die passende party dazu gibt es in berlin. eigentlich auch besser als jerusalem…
nun haben wir also schon 5770. noch 230 jahre und die welt geht unter (laut bibel?). irgendwie habe ich sowas gestern gehört.

rosh hashana in gmf

tape club berlin hosting pag tel aviv

pagtel aviver partymenschen waren entweder schon alle in berlin oder wollen dort unbedingt hin. nun kommen aber djs einer ganzen partyreihe an die spree. partok (an anderer stelle habe ich ja schonmal kurz werbung für ihn gemacht) und appleberg legen für die schwulunkosheretelaviver partyline pag auf. das ganze findet am 1. august im tape club berlin statt. wer also nicht unbedingt nach tel aviv jetten will, um israelische djs zu hören, kann das an dieser stelle auch etwas unkomplizierter an diesem wochenende tun. viel spaß.

nun noch der link zum youtube-video, das die ganze sauerei noch bewirbt. keine ahnung, was das ganze mit ins-gesicht-spritzen und rumkacken zu tun hat, aber nun ja, wahrscheinlich ist das dieser platte, postpubertäre tel aviver schwulenhumor…

My first shtetl-Tour

shtelt-tour, let's goLetztes Wochenende fuhr ich im Rahmen meines Kurses ‚Jews in Poland‘ ins Umland von Kraków, wir sollten uns shtetl [poln: sztetl] anschauen, vor allem aber sehr viel über polnisch-jüdische Beziehungen lernen. Mit auf der Partie war unser mich an einen großen Braunbär erinnernder Dozent (Professor für Judaistik), eine weitere Professorin des Judaistik-Instituts, eine Rasselbande von im ersten und zweiten Jahr studierenden Judaist_innen, an denen unzählige Integrationsversuche meinerseits scheiterten, was mich natürlich nicht davon abhält es immer wieder und nochmals zu versuchenund ein fortgeschrittenes Judaist_innenpärchen höheren Semesters, das uns gegenüber aufgeschlossen waren. Uns — das ist die ausländische Fraktion, bestehend aus Sierpień, einem Finnen, zwei Amerikaner_innen mit jüdischen (aus dem mittleren Westen) und polnischen (aus der zweitgrößten polnischen Stadt: Chicago) Wurzeln und mir. Eine kunterbunte Mischung also, die viel Spaß versprechen sollte.

‚Jews in Poland‘

Warum der Kurs ‚Jews in Poland‘? Das weiß ich auch selbst nicht so genau, ich dachte, es gehe um Juden und Jüdinnen in Polen, ihre Geschichte, Kultur und Religion. Tatsächlich haben wir bis dato aber fast nur die Religion behandelt, eigentlich müsste der Kurs wegen Vortäuschung falscher Tatsachen umbenannt werden, nämlich zu ‚Judaism in Poland‘. shtetl
Wie ein polnisches Sprichwort sagen würde, mir kommen chassidische Strömungen, sabbathianische Abkömmlinge, Hochstaplermessia (wie sieht eigentlich der Plural aus?) mittlerweile aus den Seiten raus. Die shtetl-Tour hingegen versprach Abwechslung und eines nettes, angenehmes kurzweiliges Wochenende. Wir fuhren ins Umland Krakóws, genauer gesagt grasten wir einen Halbkreis auf der Hälfte zwischen Kraków und Kielce ab, wer nicht weiß, wo Kielce liegt: auf halber Strecke zwischen Kraków und Warszawa. Die Orte hießen, jetzt muss ich das Handout bemühen: Działoszyce, Pińczów, Chmielnik, Szydłów, Jędrzejów, Szczekociny, Lelów, Żarki und Pilica. Wir sind in zwei Tagen also weit rumgekommen. Diese Ort sind eigentlich keine polnischen, sondern eher jüdische Orte. Vor 1939 lebten in ihnen mehrheitlich polnische Juden, bis zu 70-80 %. Die Einwohnerzahlen sind infolge der Shoa heute von zum Teil 5000 auf 1000 gesunken. Das, was wir uns anschauten, ist auf eine gewisse Art und Weise paradigmatisch für die Zeit: Synagogen und jüdische Friedhöfe, auch einmal eine mittelalterliche Burg, die aber reichlich wenig mit Judentum zu tun hatte.

Działoszyce — unsere erste Station

In Działoszyce hatte die örtliche Synagoge die Shoa weitestgehend heil überstanden, der langsame Zerfall fing dann aber erst an. Heute gleicht es einer Ruine, die Gemeindeverwaltung sieht keine Notwendigkeit darin, ihr jüdisches Erbe zu bewahren (Renovieren) oder wenigstens ihres zu erinnern (Gedenktafel anbringen). Ermordung der Juedinnen und Juden und Zerstoerung der shtetl durch die Nazis Einzig ein paar hebräische Lettern an der Vorderseite deuten darauf hin, dass es sich hier um eine Synagoge handelt. Nicht unweit des jüdischen Friedshofs befindet sich ein riesiges Massengrab, über 1000 Jüdinnen und Juden wurden hier von den Nazis umgebracht und verscharrt. Die Geschichten der nächsten Shtetl unterscheiden sich von Działoszyce nicht allzu sehr. Die meisten Synagogen sind zerfallen. In einer Stadt war sie renoviert worden, kollektive Zuverischt packte die Gemüter unseres Kurses, doch es sollte, zu unser aller Erschrecken, ein kleines Einkaufszentrum in ihre Räumlichkeiten einziehen.

Gedenken vor Ort

Das Bild der Gedenkkultur in diesen Orten ist, und das will ich ausdrücklich unterstreichen, aber äußerst ambivalent. Auf der einen Seite gibt es ignorante Bürgermeister, Hauseigentümer, deren Weg vom Hauseingang zum Garten mit jüdischen Grabsteinen geflastert ist, und Bevölkerungsteile, die von allem nichts wissen wollen; auf der anderen Seite gibt es aber auch sehr viele engagierte Menschen. Im Text steht: my great grandmother grew up in a shtetl in white russia. i imagine i looked like this. Der Schulleiter eines örtlichen Gymnasiums in Szczekociny ist einer von ihnen. Er arbeitet die Geschichte der jüdischen Bewohner_innen der Stadt auf, führt mit seinen Schüler_innen Zeitzeug_innengespräche, organisiert Schüleraustausche mit israelischen Jugendlichen und und und. Ein Highlight des nicht gerade großen Ortes Szczekociny ist das alljährliche von seinem Projekt mitinitiierte Festival der jüdischen Kultur. Die meisten Bewohner_innen des Ortes stehen dem aufgeschlossen gegenüber, freuen sich über charmante israelische Musiker, die dort auftreten und sogar der örtliche Pfaffer ist dabei, fände es aber schöner, gäbe es ein Festival christlicher Kultur. Dummheit und ignorante Geschichtsvergessenheit machen auch vor den Türen der katholischen Kirche nicht halt.
Den Abend gestalteten wir gemütlich mit Süßigkeiten und Bier, eingekauft im örtlichen Biedronka, einer polnischen Supermarktkette, die ihre Filiale ausgerechnet dort aufgeschlagen hat, wo früher einmal der jüdische Friedhof war. Der Abend war ohne Zweifel feuchtfröhlich, und äußerst kurios war das Gespräch mit dem fortgeschrittenen polnischen Judaistik-Studenten, er ist gerade dabei, ein Buch aus dem Jiddischen ins Polnische zu übersetzen und sprachlich ohne Zweifel fit. Er redete auf jiddisch, ich antwortete auf deutsch und es funktionierte für mich überraschenderweise wunderbar, echt strange.
Am nächsten Tag fuhren wir unter anderem nach Lelów. Lelów erreicht zumindest unter Chassidim weltweite Berühmtheit, liegt doch hier ein Zadik begraben. Alljährlich findet eine Wallfahrt von hunderten von Chassidim nach Lelów statt, die hierherkommen. Ein Gebetshaus wurde gebaut, Räume für rituelle Waschungen mit allem drum und dran.

Czulent vs. Ciulim

Zum Mittag essen gab es dann einen kulinarischen Contest zwischen czulent und ciulim. Zweiteres ist der polnische Abklatsch des jüdischen czulent, welches oftmals zum Shabbat von ultraorthodoxen Jüdinnen und Juden gegessen wurde. Äußerlich war beides kaum voneinander zu unterscheiden.

czulent, smacznego!

Czulent zeichnet sich durch eine Fülle von Graupen, gewürzt mit Zwiebeln aus, mit Rindfleisch zubereitet, wobei ich mir fast sicher bin, dass das Fleisch nicht koscher war. Ciulim hingegen setzt klar auf Masse und vor allem Energie, zermatschte Kartoffeln gesellen sich zu einem unkoscheren Schwein. Eigentlich ganz lecker, wahrscheinlich weil ungesünder, auch die Zwiebeln taten ihren Anteil dazu, aber brisant. Das Problem war, dass ein ganzes Schwein in dieses Essen zerheckselt wurde und man musste aufpassen, wo wie und auf was man raufbiss. Am besten war es, seinen Flatschen Essen auf dem Teller platt zu drücken, sodass Knorpel, Knochen und nichtidentifizierbare Bestandteile schon präventiv erkannt werden konnten, sodass einem das Rätselraten im Mund, welchen Teil des Tieres dass knaupschige Gewebe denn angehörte, erspart blieb.
ciulim, zu erkennen an der hellen Farbe des Fleisches
Damit endete auch unser ereignissreiche shtetl-Tour, und ich bleibe im Kurs, haben wir doch diese Woche endlich die jüdische Aufklärung — Haskala — erreicht. Jetzt geht es nicht mehr so viel um Kabbala & Co., sondern um Reformjudentum, Zionismus und vieles andere mehr, here we go.

mal wieder nur das eine…

an dieser stelle ein termin, der weder etwas mit israel, noch etwas mit politik zu tun hat. es ist einfach nur der reinste partymusikspaß: dusty kid – 24.4. – in berlin. wer dort nicht hingeht, verpasst wirklich etwas.
im übrigen hat mich dustylittlekid partyentjungfert, was das tel aviver nightlife angeht und mir dabei die wirklich schönsten stunden meines lebens ermöglicht. und nun die boxen auf für lynchesque.

the next party….

warum ich hier andauernd irgendwelche flyer von voloparties vorstelle? es macht spaß. außerdem kam zur b-day party sogar jemand spontan aus storkow nach tel aviv geflogen, nur weil ihn der flyer so umgehauen hat. die party war übrigens so großartig, dass die nachbarschaft die polizei ranholte. also los!

im großen und ganzen geht es darum, dass so lange gefeiert wird, bis die buslinie 17 kommt. denn party machen ist das eine, das aber mit verkehrspolitischer kritik zu verbinden, das andere. denn wenn es darum geht, so lange zu feiern, bis die 17 kommt, dann muss man dazu wissen, dass sie nie kommt (oder gerade vor der nase weggefahren ist). das bedeutet, dass ein sehr wichtiger ortsteil jerusalems (u.a. mit eigenem wikipedia-artikel) – das wunderschöne ein karem – vom pulsierenden jerusalemer leben ausgeschlossen ist.

wer im busfahrer_innenoutfit kommt, darf for free rein! das haus ist übrigens einsturzgefährdet und die ingenieure haben uns davor gewarnt, parties zu machen. was aber verboten ist, wird nur noch interessanter. und jetzt noch der soundtrack zum thema busfahren, natürlich auf hebräisch:

check out myspace!

volontäre feiern geburtstag

ganz in der tradition des partyzionismus gibt es nächsten freitag mal wieder eine nette party. eigentlich ist es nur warm-up für den darauf folgenden club, aber schnuppe. und eigentlich ist es ’ne private geburtstagsfeier, aber eventuell habt ihr ja dennoch eine einladung in eurem e-mail-account. also schnell nachschauen.

b-day!!

das zitat auf dem flyer ist übrigens nicht von mir. und ernstgemeint ist das ebenfalls nicht, aber zum thema ernsthaftigkeit hab ich mich ja schon tausend mal geäußert.