
wer hat lust auf eine tolle show mit guter musik? alles weitere ist hier.

wer hat lust auf eine tolle show mit guter musik? alles weitere ist hier.
und so sieht das dann aus, wenn man aus den plastiktaschen versucht, etwas kunst zu machen. erst einzeln, dann an der wand und anschließend in der gesamtscheiße:
zur modeschau der song von amanda blank ‚might like you‘. das dürfte für genügend shoppieshoppiestimmung reichen:
wer zu silvester die ganze böllerei nicht so toll findet, ist in israel zum jahreswechsel ganz gut aufgehoben. hier gibt es nur je nach größe des ortes ein paar organisierte feuerwerke. bisher habe ich einmal in eilat und einmal in tel aviv gefeiert. besonders lusitg finde ich jetzt, dass mein jahr so aufhört, wie es angefangen hat: im barzilay bei schönen 80ern:

ehrlich gesagt, neujahr 2009 war etwas enttäuschend, weil es mitten in der woche war und so gut wie alle am nächsten tag arbeiten oder lernen mussten, weshalb ich – wenn ich mich recht erinnere – um 4 uhr gegangen bin. tel aviv war da bereits totenstill, von wegen stadt, die niemals schläft….. aber das war mir lieber als das jahr davor, wo meine israelische connection über die lausigen feuerwerke in jordanien und ägypten herzogen, um aber dann um 0:30 nicht schlecht zu stauenen, als in akkaba das lichtspiel erst richtig anfing; nahostkonflikt also auch im feiern.
nun gut, diesmal fällt das spektakel auf den donnerstag zum freitag, was nur zu begrüßen ist, da so die party sicherlich länger läuft und dann am freitag fordgesetzt wird.
ich hab es doch schon immer gewusst. nun steht es auch fest: „Tel Aviv one of world’s top party towns“. es wird höchte zeit wieder richtung nahost zu fliegen. in einem monat ist es dann schon wieder soweit. yay!

das bild (passend zum thema…) sieht mir auch ganz nach arak aus. wenn man also israelabende macht, dann bitte nicht nur hummus anbieten, denn israelisches gesöff wird ja hierzulande nur auf kosheren shabbatwein reduziert. schade eigentlich.
während der außenminister in israel ist, versucht der bak shalom sein israelbild auszudifferenzieren. hierbei geht es vor allem um den punkt der förderung der säkularisierung, für die die linke eintreten sollte. warum linke aus deutschland – egal ob israelsolidarisch oder nicht – nichts zu innerisraelischen diskursen zu sagen haben, macht der contra-artikel deutlich, ebenfalls aus dem hause bak shalom. die diskussion auf einer art meta-ebene ist durchaus interessant und sollte zum nachdenken anregen. hier geht es zu den beiträgen.

wenn es draußen ungemüdlich wird, dann ist eine nette miniparty in der eigenen wohnung eine willkommene abwechslung. wie gut, dass es noch immer jede menge toller sets meines lieblingsdjs dusty kid gibt. mit ihm habe ich auch angefangen, dass tel aviver nachtleben regelmäßig zu erkunden, der urknall aller sünden also, die noch folgen sollten (fast auf den tag genau) … das set hier habe ich mir noch gar nicht angehört, aber ich verbreite es dennoch hier auf meinem blog, weil ich mir einfach sicher bin, dass es richtig gut ist. hier einfach runterladen. wer vorher mal einen song hören will, sollte hier mal the cat anhören:
der bak shalom bietet im november mehrere veranstaltungen im rahmen der aktionswochen gegen antisemitismus an, die von der amadeu-antonio-stiftung initiiert wurde. an dieser stelle kann man auch fan derer auf facebook werden.
an dieser stelle hatte ich schonmal versucht das drama der kartenbeschaffung unter nahöstlichen bedingungen zu schildern. und dann kam tatsächlich das konzert, heute vor zwei monaten. deshalb zur feier des tages hier das opening in youtubeformat. es war alles sehr lustig und spektakulär. komisch war, dass sie im knappen outfit vor ihren 13-jährigen fans sang, aber es zugleich aus jugendschutzgründen keinen alkohol weit und breit zu kaufen gab.
politisch war der auftritt natürlich auch, wenn man es so unbedingt interpretieren will. immerhin meinte sie irgendwann, israel sei der coolste ort an dem sie jemals war („it’s the most beautiful place i‘ve ever been to“), was auf der einen seite echt traurig sein muss, auf der anderen natürlich nur das allgemeine blabla ist, um der menge einzuheizen. aber egal, denn gesagt ist gesagt.
dann bedankte sie sich noch für den ticketkauf, da sie so mal im toten meer baden durfte, war der meinung, dass israelischer hummus der beste sei, denn sie jemals aß und erklärte sich solidarisch mit den gays tel aviv’s. der anschlag auf agudah war zu diesem zeitpunkt nur ein paar wochen her.